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Wie erhöht man bei Antwortkarten den Anteil telefonischer Reaktionen?

Antwortscheine und -karten signalisieren zunächst nur „Du sollst reagieren„. Das ist die wichtigste erste Information. Über das „WIE“ entscheidet der Leser an zweiter Stelle und er lässt sich dabei sehr leicht helfen. Sie müssen ihm nur ZEIGEN, was er tun soll. Für das Telefon gibt es ein eindeutiges Bild-Symbol: Das Piktogramm vom Telefon-Apparat. Bleiben Sie dabei. In Verbindung mit einer Nummer signalisiert es dem Leser am sichersten, was zu tun ist.

Bei gewünschten Fax-Reaktionen ist das etwas anderes. Piktogramme oder Bilder von Fax-Geräten sind nicht eindeutig zu identifizieren. Aber das Wort „FAX“ mit seinen drei Buchstaben ist sehr stark in unseren Gehirnen verankert. Es wirkt als Wortmarke. Wir sehen und verstehen es.

Die Reaktions-Aufforderung, zu telefonieren oder zu faxen, geben Sie nicht nur auf den Antwortscheinen und -karten, sondern immer dort, wo Sie über die Reaktion sprechen, zeigen Sie auch die Alternativen: Telefon und Fax, auch im Prospekt und auf Ihren Katalog-Seiten. Überall dort, wo der Leser den schriftlichen Dialog beenden und reagieren könnte, lenken Sie ihn auf das Telefon. Und besonders im Bereich Business to Business auch auf das Fax.

Das Web-Symbol können Sie als WWW. oder als Piktogramms einer Maus darstellen. Auch mit dem Symbol der Schere erleichtern Sie es dem Leser. Bitte beachten Sie die Schere in beide Richtungen abzubilden. Tests haben gezeigt, dass Probanden größtenteils in die Richtung der Schere schneiden und dabei die Antwortkarte drehen. Bieten Sie beide Richtungen an.

Dies alles gilt natürlich nur dann, wenn Sie tatsächlich telefonische (oder Fax-) Bestellungen forcieren wollen. Telefonische Reaktionen führen zum passiven Telefon-Marketing mit der Chance des Cross-selling und Up-trading.

Kurz gesagt: Zeigen Sie das Telefon-Symbol auf den Reaktions-Mitteln, wenn Sie mehr telefonische Reaktionen wünschen. Hintergrund: In den ersten Sekunden beachten wir vor allem Bilder oder bildähnliche Teile. Und dieser erste Kurz-Dialog prägt unser weiteres Wahrnehmen. Verbales müssen wir erst lesen, um es zu verstehen. Der zweite ausführliche Dialog kommt immer nach dem ersten Dialog, dem Sehen.

Ich freu mich auf Ihre Fragen!
Ihr Klaus Guckler

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