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Haben Sie eine QR-Code Strategie?

Der QR-Code (Quick Response = schnelle Antwort) ist ursprünglich in der Autoindustrie entstanden und wird heute in vielen Bereichen eingesetzt. So sehen wir ihn zurzeit an jeder Corona-Test Station, zum Beispiel zum Anmelden oder Ergebnis-Abruf. Er ist also die Verbindung von Print (Haptik) zu Online.

Im Jahr 1994 haben die Software-Entwickler von Denso das Verfahren zur Markierung von Kfz-Bauteilen für Toyota entwickelt. Bei uns in Deutschland kam er 2011 immer öfter zum Einsatz. So erleichtert und eröffnete der QR-Code Lesern den Zugriff im Netz auf weitere Informationen und Dienstleistungen.

Vorreiter bei uns war u.a. die Deutsche Bahn, sie las Online-Tickets, die mit einem QR-Code ausgestattet waren, mittels Lesegerät aus. Auch die Deutsche Post nutzte ihn recht schnell. Jede Briefmarke, die online erstellt wird, hat einen QR-Code. Hinzu gekommen sind jetzt Tracking-Systeme. Die Einsatzmöglichkeiten des QR-Codes in Deutschland sind dabei beinahe unbegrenzt. Für den Einsatz von QR-Codes gibt es eine ganze Reihe von Szenarien.

Einsatz von QR-Codes gibt es eine ganze Reihe von Szenarien:

  • Ausführliche oder zusätzliche Informationen auf Webseiten
  • Als Datenbankauskunft: Fahrplanauskunft, Spielzeiten eines Films, passende Produkte, GPS-Daten des aktuellen Standorts
  • Für Gutscheine, Bonushefte, Gewinnspiele, Sofort-Gutscheine, Online-Shop
  • Multiple Choice oder Abstimmung, angepasste Rückmeldung
  • VIP-Behandlung mit exklusiven Informationen / Rabatten / Zugängen
  • Als „Save the Date“ um Termine abzuspeichern z.B. als Kalendereintrag
  • Ein „Viral-Code“ ziert eine Aktion, die so mitreißend ist, dass sie unbedingt mit Freunden und Kollegen geteilt werden muss
  • Leser zum Social Media-Profil leiten, eine Menü-Karte eines Restaurants anzeigen, zu einem Video führen, usw.

Link zur Erstellung eines eigenen QR-Codes Hier:

Die richtige Positionierung
Es gibt umstrittene Positionierungen des QR-Codes, z.B. auf Grabsteinen. Doch dies zeigt auch, wie kreativ und flexibel QR-Codes eingesetzt werden können. Schauen Sie über den Tellerrand hinaus, aber durchdenken Sie die Positionierung sorgfältig. So scheiterte beispielsweise eine Fluggesellschaft kläglich mit einem QR-Code im Flugzeug: Über den Wolken steht zumeist keine Internet-Verbindung zur Verfügung, der QR-Code war nutzlos.

Es gibt zahlreiche weitere Stolpersteine:
    – In Arztpraxen sind Handys verboten
    – In Museen ist die benötigte Fotofunktion nicht erlaubt
    – etc.

Monitoring
Ein Monitoring zeichnet Daten über die Scans des QR-Codes aus und kann zusätzlich zum eigentlichen Zweck des Codes eingesetzt werden. Aus den Daten lassen sich so Statistiken zur Häufigkeit, zu Scan-Zeitpunkten, Effektivität einzelner Codes, ROI, Kaufrate und teilweise auch über den Standort des Users erstellen. Das Monitoring ist ein wichtiges Tool zur Überwachung der Kampagneneffektivität.

Fehler vermeiden:
    – nicht (mehr) funktionierende Codes
    –
der Code bietet keinen Mehrwert
    – Webseite ist nicht mobil-optimiert
    –
der Code ist nicht getestet
    –
der Code ist falsch positioniert
    –
Umgang Datenschutz
    –
eingeschränkte Kommunikation

Schritte zur eigenen QR-Code-Strategie

Vorab steht immer der persönliche Nutzen. Wer diesen nicht erkennt oder erlebt, wird den QR-Code nicht nutzen. Wecken Sie das Verlangen beim „Leser“ nach mehr Infos, sprechen Sie die Neugier an und überzeugen Sie mit Mehrwerten.

Nur wer einem Unternehmen vertraut und das Prinzip des QR-Codes erkennt, wird ihn nutzen. Viele glauben immer noch, dass durch das scannen Daten „geklaut“ werden können. Arbeiten Sie dagegen, vermitteln Sie Ihrem Leser was passiert. Vertrauen ist hier gefragt.

Auch die Verfügbarkeit von QR-Scannern spielt ebenso eine wichtige Rolle. Nicht jeder nutzt eine QR-App. Erklären Sie am besten per Bild und Text die Nutzung beider. So muss bei „Einsteigern“, die bisher nie einen QR-Code genutzt haben, die Motivation immer größer sein, als die Angst vor Datenmissbrauch, einem Virus usw. Erklären Sie, was bei der Nutzung eines QR-Codes passiert, stärken Sie Vertrauen, minimieren Sie Risiken.

Halten Sie Ihre Versprechen, wenn Sie Ihren Leser zur Nutzung überzeugt haben. Das heisst, verwirren Sie den User nicht, er muss schnell alles vorfinden, was versprochen wird. So ist die gefühlte Sicherheit immer auch eine innere Bestätigung und fördert das Handeln bzw. reduziert Risiken, die ein User haben könnte. Bieten Sie immer einen Zusatznutzen an, wie weitere Service-Leistungen, einen QR-Scanner in der eigenen Unternehmens-App usw.  

Kurz gesagt:
Der QR-Code als Verbindung von Print zu Online bietet viele Vorteile, diese Vorteile muss der Gestalter so umsetzen, dass der User sie schnell und verständlich erkennt. Der Gestalter muss bei der Erstellung immer Nutzen und Sinnhaftigkeit im Auge haben. Genauso wie die Zielgruppe, ob sie überhaupt Nutzer eines QR-Scanners sind. Auch die Verfügbarkeit ist entscheidend. Die aktuelle Situation unterstützt die Nutzung des QR-Codes. Jetzt bedarf es viele neue und sinnvolle Ideen ihn ein zusetzen. 
Ihr
Klaus Guckler

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