SV-Dialogmethode

SV-Blog

svDialogmethode_Können KI-Systeme nach der Dialogmethode schreiben

Können KI-Systeme „Cross-Dialog“ nach der Dialogmethode schreiben?

Oder braucht gute Kommunikation mehr als nur künstliche Intelligenz? 
Seit der Veröffentlichung von ChatGPT und anderer KI-Systeme entstehen täglich Millionen von Texten. Werbebriefe, Newsletter, Webseiten, Social-Media-Beiträge oder Produktbeschreibungen lassen sich heute innerhalb weniger Sekunden erstellen.
   – Die Geschwindigkeit beeindruckt.
   –
Die Qualität häufig ebenfalls.
Doch eine entscheidende Frage wird dabei selten gestellt:
Schreibt eine KI automatisch so, wie Menschen Informationen tatsächlich aufnehmen?

Genau hier beginnt die Dialogmethode. 
Die eigentliche Stärke der Dialogmethode

Professor Siegfried Vögele entwickelte Ende der 1970er-Jahre die Dialogmethode mit einem klaren Ziel: Das persönliche Verkaufsgespräch sollte auf die schriftliche Kommunikation übertragen werden. Der Werbetexter sollte die Fragen, Wünsche und möglichen Einwände des Lesers gedanklich vorwegnehmen und beantworten. So entsteht ein „stummer Dialog“ zwischen Absender und Leser. Die Dialogmethode basiert deshalb nicht auf kreativen Formulierungen. Sie basiert auf der Psychologie menschlicher Wahrnehmung.

Genau darin liegt die Herausforderung für KI
Künstliche Intelligenz kann heute nahezu jeden Text schreiben.
Was sie jedoch nicht automatisch weiß:
   – Welche Frage stellt sich der Leser gerade?
   – Welche Information benötigt er zuerst?
   – Welche Unsicherheit muss zuerst aufgelöst werden?
   – Wann entsteht Vertrauen?
   – Wann verliert der Leser das Interesse?

Eine KI produziert zunächst Sprache. 
Die Dialogmethode strukturiert Kommunikation.
Das ist ein wesentlicher Unterschied.

KI ist kein Ersatz für die Dialogmethode
Viele Unternehmen stellen heute dieselbe Frage:
„Schreib mir einen Werbebrief.“ Die KI liefert einen Text – oft sogar einen guten.

Aber häufig beginnt dieser mit Aussagen wie:
   – Wir freuen uns …
   – Unser Unternehmen …
   – Unsere Lösung …
   – Wir bieten …
Genau hier setzt die Dialogmethode an.

Wir wissen, was der Leser zuerst denkt: Was habe ich davon?
Und leider nicht: Was möchte das Unternehmen mir erzählen?

Die Dialogmethode macht KI besser
Hier wird es spannend. KI und Dialogmethode schließen sich nicht aus. Ganz im Gegenteil. Sie ergänzen sich hervorragend. 

svDialogmethode_Strake Texte im Zusammenspiel KI und Dialogmethode
Erst beides zusammen führt zu Kommunikation, die wirkt und von Ihnen geplante Reaktionen fördert bzw. auslöst.

Professor Vögele war seiner Zeit voraus
Professor Siegfried Vögele untersuchte bereits vor Jahrzehnten mit einer Augenkamera, wie Menschen Werbebriefe tatsächlich betrachten. Seine Forschung zeigte, dass Leser Informationen nicht linear aufnehmen, sondern bestimmten Blick- und Denkprozessen folgen. Diese Erkenntnisse gelten heute nicht nur für Mailings, sondern ebenso für Webseiten, Newsletter und digitale Medien. 

          Gerade deshalb ist die Dialogmethode heute aktueller denn je.

Die Zukunft heißt nicht KI oder Dialogmethode
Sondern: „crossDialog“ = KI mit Dialogmethode.
Wer lediglich Texte produziert, erzeugt Inhalte. Wer den inneren Dialog des Lesers versteht, erzeugt Wirkung. Die Technologie verändert sich. Die Psychologie des Menschen nicht. 

Genau deshalb bleibt die Dialogmethode auch im Zeitalter künstlicher Intelligenz eine der wichtigsten Grundlagen erfolgreicher Kommunikation. Sie fordert Sie den stummen Dialog ganz bis zu Ende zu denken und Antworten zu liefern, die Ihr Leser erwartet.

Kurz Gesagt:
Künstliche Intelligenz kann heute in wenigen Sekunden überzeugende Texte formulieren. Doch ob diese Texte gelesen, verstanden und schließlich beantwortet werden, entscheidet nicht die KI.

Es entscheidet der Mensch.
Die Dialogmethode liefert dafür seit Jahrzehnten die psychologischen Grundlagen. Deshalb lautet die eigentliche Frage nicht: Kann KI schreiben? 
Sondern: Kann KI den inneren Dialog des Lesers führen? 
Die Antwort lautet: Ja – wenn sie nach den Prinzipien der SV-Dialogmethode eingesetzt wird. „Cross-Dialog“

Als keine Hilfe für den „Cross-Dialog“ anbei eine kurze Checkliste
10 Fragen, die Sie mit Hilfe von KI beantworten müssen, bevor ein Text veröffentlicht wird. Zum Beispiel:
1. Beginnt der Text mit dem Leser? (Kundenorientierung)
2. Wird die erste unausgesprochene Frage beantwortet?
3. Ist der Nutzen vor den Eigenschaften genannt?
4. Führt jede Aussage zur nächsten Frage des Lesers?
5. Entsteht ein echter Dialog statt eines Monologs?
6. Wird Vertrauen aufgebaut, bevor verkauft wird?
7. Ist der Text leicht scanbar? (Leichtlesbar – testen hier)
8. Werden Einwände vorweggenommen?
9. Hat jede Überschrift einen konkreten Nutzen?
10. Würde Prof. Vögele diesen Einstieg mit der Augenkamera bestehen lassen?

Siehe gern auch mein svBlog-Beitrag:  Die ultimative Prompt-Schablone für besseres Dialog-Marketing – klare Anweisungen, klare Ergebnisse Hier

Ihr Klaus Guckler

Über SV-Blog

Aktuelle Beiträge

Kategorien

Archiv

Folgen Sie uns

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Weitere Dienstleistungen