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Porto zahlt Empfänger

Welche Wirkung bringt der Gebühren-Hinweis „Porto zahlt Empfänger“ auf Antwortkarten zum Anfordern weiterer Informationen?

Dieser Hinweis wirkt noch immer als Verstärker. Aber seine Wirkung wird häufig überschätzt. Verglichen mit der Aufforderung „Bitte mit 0,60 € frankieren“ steigt der Response bei kostenloser Rücksendung der Postkarte in den meisten Fällen nur um etwa 10-20%. Das wäre an sich schon ein Gewinn.

Doch mit dem Freivermerk sind auch zwei Nachteile verbunden: Erstens, Sie müssen für alle eingehenden Antwortkarten das „Nachporto“ bezahlen. Zweitens, die Qualität der Reaktionen ist geringer. Alle Verstärker, die das Reagieren erleichtern, veranlassen auch gering entschlossene Interessenten, sich zu melden.

Das erste Problem lösen Sie durch den Wortlaut des Porto-Vermerkes. Schreiben Sie besser „Bitte 0,60 € falls Marke zur Hand“. Diese Form erlaubt ebenfalls das portofrei Zurücksenden, veranlasst aber weit mehr als die Hälfte der Reagierer, die Karte zu frankieren! Das zweite Problem lösen Sie durch eine strategische Überlegung: Bei einer Mailing-Aktion an fremde Adressen (Zo) möchten Sie möglichst viele Interessenten-Adressen für Ihre eigene Datenbank generieren. Also nutzen Sie alle Reaktions-Verstärker, auch den Porto-Vermerk „…falls Marke….“.

Bei Aktionen an Ihre eigenen Kunden und Interessenten besitzen Sie schon deren Adressen. Jetzt suchen Sie nur höchst interessierte Reagierer. Also bremsen Sie die anderen durch den Porto-Filter „Bitte mit 0,60 € frankieren.“   Ein Tipp, bei der Deutschen Post gibt es viele innovative Lösungen zur Freimachung mit Briefmarken.

Ihr
Klaus Guckler

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